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Bahnhof Lavin
1431.70 m.ü.M.

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Bistro Cultura Cinema

  • Programm April/Mai

    • The Power of the Dog
      NZL/AUS 2021 / Regie: Jane Campion

      Montana, 1925. Phil und George Burbank betreiben seit dem Tod ihrer Eltern vor 25 Jahren gemeinsam eine Ranch in Montana. Sie sind grundverschieden, teilen seit Kindesbeinen aber das Zimmer. Doch dann heiratet George die verwitwete Rose. Zusammen mit Rose zieht deren zartbesaiteter Sohn Pete auf die Ranch. Das stört nicht nur empfindlich der Brüder Zweisamkeit, sondern zwingt den bisher als harten Kerl auftretenden Phil auch, seine verborgenen anderen Seiten zu entdecken.

      «Das Prädikat Meisterwerk ist bei diesem Film durchaus angebracht.» (SRF-Kultur)

    • Ninjababy
      NOR 2021 / Regie: Yngvild Sve Flikke

      Rakel fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass sie schwanger ist – und dies bereits im siebten Monat. Die Mutterrolle möchte die 23-Jährige definitiv nicht übernehmen. An erster Stelle steht für sie ihre Karriere als Comiczeichnerin. Sie lotet daher mit dem Kindeserzeuger, ihrem neuen Freund, ihrer Mitbewohnerin und ihrer sich Kinder wünschenden Schwester die Optionen aus. Sie merkt, dass sie durchaus anspruchsvoll ist. Das gilt im übrigen nicht nur für sie, sondern auch für das Ninjababy, das ihr erscheint und seine eigenen Wünsche geltend macht.

      «Das erfrischende Coming-of-Age-Drama NINJABABY lässt auf originelle wie humorvolle Weise Zeichnungen in den Realfilm einfliessen und trifft dabei stets den richtigen Ton.» (Zurich Film Festival)

      «Manches an der Story klingt irritierend skurril, aber Ninjababy bietet einen ehrlichen Blick auf das Leben einer jungen Frau, die noch auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt ist. Auch Thorps Darstellung ist von echter Einsicht und Klarheit geprägt – sympathisch und warmherzig, ohne sich verzweifelt anzustrengen.» (Kino-zeit.de)

    • Mamma Roma
      ITA 1962 / Regie: Pier Paolo Pasolini

      Anna Magnani als römische Mutter Courage: Sozialdrama von Pier Paolo Pasolini.

      Die Prostituierte «Mamma Roma» (Anna Magnani) will ihr Leben ändern. Sie holt ihren 16-jährigen Sohn zu sich, der von Mamas Beruf nichts weiß, und versucht sich als Markt­frau. Doch dann klopft ihr früherer Zuhälter wieder an die Tür… Pasolini rückt dem Elend des römischen Subproletariats auf fast dokumentarische Art zu Leibe, stellt seine Hauptdarstellerin aber ganz in den Mittelpunkt.

      «Der italienische Regisseur Pier Paolo Pasolini verband Kühnheit der Konzeption und hohes Ethos zu einem Film von starker künstlerischer Intensität.» (Evangelischer Filmbeobachter)

    • A Hero
      IRA/FRA 2021 / Regie: Asghar Farhadi

      Der geschiedene Vater Rahim sitzt im Gefängnis, weil er seine Schulden nicht zurückbezahlen kann. Während eines zweitägigen Hafturlaubs scheitert sein Versuch, seinen Geldgeber persönlich zu einem Rückzug der Anklage zu überreden. Umso beeindruckender, dass Rahim, als er an eine Tasche mit Goldmünzen gelangt, dieser der ursprünglichen Besitzerin zurückgibt, statt damit seine Schulden zu begleichen. Diese selbstlose Geste gewinnt sogleich die Aufmerksamkeit der Medien und Rahim wird umgehend als moralischer Held gefeiert… Doch schon bald setzen in seinem Umfeld erste Zweifel ein: Basiert diese Heldentat tatsächlich auf reinem Zufall – oder hat Rahim das alles so geplant?

      «Das scharfsinnige und ergreifende Werk hält uns bis zur letzten Einstellung in Atem.» (Time Out)

      «Ein Sozialdrama ohne Elende, erzählt wie ein Thriller ohne Mord, brillant geschrieben, inszeniert und gespielt.» (Paris Match)

      • Fr. 27.05. 20:15
      • Sa. 28.05. 20:15
      The Duke
      GBR 2020/2022 / Regie: Roger Michell

      Diese britische Komödie basiert auf den wahren Begebenheiten eines der spektakulärsten Diebstähle aller Zeiten. Die Hauptfigur Kempton Bunton, ein Mann aus der Arbeiterklasse Nordenglands klettert eines Nachts durch ein Badezimmerfenster in die Londoner National Gallery und stiehlt ein wertvolles Gemälde des Herzogs von Wellington. Sein Motiv: Die Regierung soll die Pensionierten von den Fernsehgebühren befreien!

      «Wunderbar witzig und bewegend… Broadbent und Mirren sind grossartig.» (Daily Telegraph)